Ausstellungsplakat mit Schloss Hubertusburg, Maria Josepha und Friedrich August
© SKD

Friedrich August und Maria Josepha

Es war die Hochzeit des Jahrhunderts – Das verlorene sächsische Rokoko

Herausragende Rokoko-Kunstwerke und eine rauschende Jahrhunderthochzeit – zwei Sonderausstellungen auf Schloss Hubertusburg, einem der größten Jagdschlösser Europas, laden zu einer Zeitreise ein: Als Kurprinz Friedrich August, der Sohn Augusts des Starken, im September 1719 die Kaisertochter Maria Josepha in Dresden heiratete, wurde die europäische Öffentlichkeit Zeuge eines rauschenden Festes mit Opern, Festumzügen, Maskeraden und allem, was die spätbarocke Festkultur zu bieten hatte.

  • Ausstellungsort Schloss Hubertusburg, Wermsdorf
  • Laufzeit 28.04.2019—06.10.2019
Öffnungszeiten

täglich 10 bis 18 Uhr, Montag geschlossen

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Video

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Friedrich August und Maria Josepha – Das verlorene sächsische Rokoko
Friedrich August und Maria Josepha – Das verlorene sächsische Rokoko

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Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden laden im ersten Ausstellungsteil ein, den Hof des Prinzenpaares und „Das verlorene sächsische Rokoko“ wiederzuentdecken. Die Ausstellungsräume in der ehemaligen Beletage des Schlosses versetzen den Betrachter mit weit über 100 hochkarätigen Kunstwerken und Kostbarkeiten des sächsischen Rokoko mitten in den höfischen Alltag des Ehepaares, das mit seiner Leidenschaft für Musik, Kunst und Kultur den Stil seiner Zeit maßgeblich prägte.

hubertusburg

„Es war die Hochzeit des Jahrhunderts!“ – Schlösserland Sachsen füllt im zweiten Ausstellungsteil in erstmals zugängigen Schlossbereichen die heute schmucklosen Räume wieder mit Leben. Mithilfe von Videoinstallationen und einem drehbaren 360°-Video-Screen erstrahlen Teile des Gebäudes vor den Augen der Besucher und Besucherinnen erneut in ihrer alten Pracht und zeigen sie so, wie sie einst Maria Josepha und Friedrich August II erdacht und eingerichtet hatten. Schließlich mündet die Zeitreise, wo sie ihren Anfang nahm – in einer mitreißenden 360°-Videoinstallation, in welcher die Gäste eingeladen sind, auf dem pompösen Fest, der „Jahrhunderthochzeit“, selbst mitzufeiern.

Schloss von außen
© SKD, Foto: Jörg Schöner
Schloss Hubertusburg

Ein neues Herrscherpaar für Sachsen-Polen

Die Hochzeit von Friedrich August II. und Maria Josepha war ein einmonatiges Spektakel spätbarocker Festkultur. Mit Opernaufführungen, Festumzügen und Maskeraden wusste sich das junge Prinzenpaar wirkungsvoll in Szene zu setzen und Sachsen-Polen im Reigen der europäischen Mächte zu etablieren.

Hofkultur und Repräsentation

Die Herrschaft von Friedrich August und Maria Josepha war von einer großen Leidenschaft für Kultur, Kunst und Musik geprägt. Dank ihres Mäzenatentums und ihrer Sammeltätigkeit entwickelte sich das Königreich Sachsen-Polen zu einer blühenden Kulturlandschaft.

Oper und Musik am Hofe

Friedrich August und Maria Josepha machten den sächsischen Hof zu einem europäischen Zentrum für Musik und speziell der Oper. Die Auff ührungen auf Schloss Hubertusburg mit hochkarätiger Besetzung und aufwendigen Kostümen waren bald in aller Munde.

Sammellust und Jagdvergnügen

Friedrich August II. und Maria Josepha teilten eine große Begeisterung für die Jagd. In diesem höfi schen Vergnügen vereinten sich gesellige Unterhaltung und fürstliche Repräsentation. Die reichhaltige königliche Sammlung von Jagdwaffen – Hirschfänger, Gewehre und Pistolen –
enthält Meisterwerke der Rokoko-Kunst.

Rokoko-Schloss und Jagdresidenz

August der Starke - der Vater Friedrich Augusts – hatte Schloss Hubertusburg ab 1721 für das junge Prinzenpaar erbauen lassen. Der Gebäudekomplex mit seiner prachtvollen Parkanlage zählt zu den größten Jagdschlössern Europas.

Familie und Dynastie

Meisterwerke der Porträtkunst stellen die große Familie von Friedrich August II. und Maria Josepha vor. Durch strategische Eheschließungen innerhalb Europas knüpften die Prinzen und Prinzessinnen wichtige diplomatische Netzwerke.

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Anfahrt

  • mit PKW: A 14, Abfahrt Mutzschen, Schloss Hubertusburg, 04779 Wermsdorf
  • mit der Bahn: Von Leipzig oder Dresden bis Oschatz oder Grimma (Busanbindung)
  • mit dem Bus:  Von den Bahnhöfen Grimma (630) und Oschatz (801) oder PlusBus
    werktags jede Stunde, am Wochenende alle 2 Stunden  

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