Silberwaffensaal

Silbernes Prunkrapier des Herzogs Johann Georg (I.) von Sachsen Dresden, um 1604-1610
© SKD, Foto: Jürgen Karpinski

Silberwaffensaal

Zur Museumsnacht am 16. September 2017 wird mit dem Silberwaffensaal im teilrekonstruierten Rotseidenen Zimmer des Georgenbaus eine weitere neue Dauerausstellung der Rüstkammer im Residenzschloss eröffnet.

  • Öffnungszeiten täglich 10—18 Uhr, Dienstag geschlossen
  • Eintrittspreise regulär 12 €, ermäßigt 9 €, unter 17 frei, ab 10 Pers. 11 €, Audioguide frei
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Silberwaffensaal

Die gezeigten silbernen Paradeharnische sowie silberplattierten Rapiere und Dolche aus der Zeit um 1580-1610 wurden anlässlich bedeutender dynastischer Ereignisse für die sächsischen Kurfürsten und Prinzen sowie den Hofstaat geschaffen und zur Demonstration wirtschaftlicher Prosperität bei öffentlichen Aufzügen verwendet. Als kurfürstliche Festausstattungen knüpfen sie thematisch direkt an die Turnier- und Paradewaffen im Riesensaal an. Als Silberschatz bilden sie den sinnfälligen Auftakt zum Münzkabinett.

© SKD
Silberner Prunkharnisch des Kurfürsten Christian I. von Sachsen, Dresden 1590 massiv Silber, getrieben, graviert, poliert; Gewicht 11,7 kg, Rüstkammer

Ausstellungsansichten

Silberwaffensaal

In künstlerischer Sicht stellt der Silberwaffensaal eine überzeugende Leistungsschau der Goldschmiedekunst in der aufblühenden kurfürstlichen Residenz Dresden dar. Die beiden massiv silbernen Fußturnierharnische mit grandiosen antiken Historiendarstellungen, die Kurfürst Christian I. anlässlich der kurfürstlichen Taufe 1591 fertigen ließ, und das Prunkrapier mit einem ganz neuartigen Tiefschnittdekor für Herzog Johann Georg (I.) bilden hier die künstlerischen Höhepunkte. 

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